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Scrolls Of The Megilloth

Digipack | Rerelease 2004 | Original Release

Besetzung

Steve Rowe (vocals, bass)
Michael Carlisle (guitar, back-up vocals)
Jayson Sherlock (drums, back-up vocals)

Erscheinungsjahr: 2004
Genre: Death Metal
Label: Soundmass
Studio: Toybox Studios, Melbourne
Produzent: Doug Sanders & Mortification

Links


# Titel Länge
1 Nocturnal 6:08
2 Terminate Damnation 6:17
3 Eternal Lamentation 6:27
4 Raise The Chalice 4:47
5 Lymphosarcoma 6:01
6 Scrolls Of The Megilloth 4:26
7 Death Requiem 5:09
8 Necromanicide 4:54
9 Inflamed 3:25
10 Ancient Prophecy 11:42
Bonustracks
11 Terminate Damnation (demo version) 6:07
12 Lymphosarcoma (demo version) 6:02
13 Necromanicide (demo version) 4:24
14 Scrolls Of The Megilloth (demo version) 3:08
Gesamtspielzeit: 78:57

379 Stimmen
4.5

Rezension

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5
Patrick schiller, 02.02.11

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Scrolls of the megiloth so heißt das große Meisterwerk von Mortification. Zu Recht ihre Bekannteste CD. Eingeleitet wird das album mit Australichen Tiergeräuschen die spannung Aufbauen ,und dann gehts los Killer riff und geiler double bass und Tiefes Growling .Wirklich einer der besten songs auf dem album . das zweite lied heißt Terminate Damnition einem guten 7 minuten langem death metal hammer. Besonders hervorheben möchte ich noch den song Lymphusarcoma dieser song handelt davon das steve rowes bruder an leukämie erkrankte und durch ein wunder geheilt worden ist ,jahre später bekommt steve auch leukämie und als sie ihm nur noch 2 stunden zum leben gaben da hat sich steve allem ärztlichen hilfen entzogen und sich in gottes hände gelegt . Und heute lebt er immer noch .mit dem 11.23 minuten langem song ancient prophecy (übrigens stammt dieser aus der feder von jason sherlock )wird ein meisterwerk beendet .also wer auf Death Metal steht und nichts gegen eine christliche Botschaft hat sollte ein oder zwei ohren riskieren .

5
Chris K, 01.06.06

1 Leute haben diese Rezension bewertet
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Wer sich heute im Plattenladen seines Vertrauens eine der neueren Scheiben der australischen Thrash Metaller MORTIFICATION anhört, wird diese nach wenigen Minuten sofort wieder im Regal verschwinden lassen und den Band-Name aus seinem Gedächtnis löschen. Ok, die Alben „Hammer Of God“ (1999) und „The Silver Cord Is Severed“ (2001) haben je 1-2 gute Lieder, aber darauf kann die Metal-Welt auch gerne verzichten. Allerdings gehörte das Trio um Steve Rowe vor 14 Jahren zur Elite des (White-)Death Metal und veröffentlichte anno 1992 den Klassiker „Scrolls Of The Megilloth“ über das deutsche Label Nuclear Blast.

Mit dem kultigen „Impressionen Aus Dem Wald“-Intro, welches in ein cooles, melodisches Riff mit Double-Bass übergeht, wird dieses einstündige Meisterwerk legendär eröffnet, bevor es mit einer (im wahrsten Sinne des Wortes) Explosion an Macht und Power erst richtig los geht. Das schnelle, teilweise progressiv-verspielte „Nocturnal“ ist ein erstklassiker Opener und einer der besten Songs die Steve Rowe je geschrieben hat. Mit die schnellsten Nummern auf „Scrolls Of The Megilloth“ stammen nämlich aus der Feder des Drummers Jayson Sherlock, der auch für das epische, 12minütige „Ancient Prophesy“ verantwortlich ist. Steve dagegen trägt die alleinige Verantwortung am schwarzen Schaf dieses Albums – dem langweiligen „Raise The Chalice“. Das ist aber auch der einzig echte Tiefpunkt auf diesem Werk, Songs wie „Terminate Damnation“ (schnelles Double-Bass-Brett mit „Rübe ab“-Riff), „Eternal Lamentation“ (schnelles Double-Bass-Brett mit Progressive-Parts) und „Necromanicide“ (schneller, straighter Double-Bass-Banger mit melodischem Rhythmus) sind über jeden Zweifel erhaben und werden damals wie heute jeden Death Metal-Fan begeistern.

Textlich haben Steve, Jayson und Gitarrist Michael Carlisle sehr oft die Bibel zitiert, hauptsächlich aus den Büchern von Megilloth aus dem alten Testament – was Steve ein Jahr vor den Aufnahmen zu „Scrolls Of The Megilloth“ sogar studiert hat! Ich bin kein Christ, glaube nicht an Gott und somit sind mir die tieferen Bedeutungen der Texte egal. Mir geht es hier lediglich um die großartige Musik die Anfang der 90er Jahre in Australien aufgenommen wurde. Ob Steve’s „Grind Baritone of extreme reality“ wirklich extrem realistisch ist kann man gerne bezweifeln, denn so wie hier hat er nie wieder geklungen!

Niemand verlangt von euch die heutigen MORTIFICATION zu mögen oder auf eins ihrer Konzerte zu gehen, aber besorgt euch diese CD wenn ihr auf (melodischen) Death Metal steht, denn das hier sind Hymnen für die Ewigkeit und ein Teil australischer Metal-Geschichte.

(www.metal-observer.com)

5
Jonathan Schlüßler, 18.07.05

3 Leute haben diese Rezension bewertet
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"Scrolls Of The Megilloth" ist von vielen Fans das beliebteste Mortification Album was auch gut nachzuvollziehen ist. Auf diesem Album findet man so gut wie nur Höhepunkte und es ist das einzigste Mortification Album das 100%-tigen Death Metal liefert. Ebenso ist das Album noch vom beliebten Original Line-Up mit Jayson Sherlock an den Drums.

Dieses Album beginnt mit dem Song Nocturnal, welcher mit den Tiergeräuschen einiger Australischen Tiere (Australisches-Dschungel-Feeling) beginnt, nach einiger Zeit setzen erst einige stumpfe Drum-Schläge ein gefolgt von einem schönen Gitarrenriff. Der Chorus von diesem Lied ist recht tief und lässt sich schon teilweise in Grind einordnen. Die Strophen hingegen sind schneller.
Terminate Damnation heißt das nächste Meisterwerk. Beginnend mit einem kurzen Vorspiel, gefolgt von einer Textpassage ohne Instrumentalbegleitung. Dieser Song ist ziemlich brutal und bietet eine Menge schönes Herumgekloppe.
Lied Drei heißt "Eternal Lamentation" und bietet im instrumentellen Bereich einiges. Viele Instrumentalstellen können mit einer Menge Taktwechsel beeindrucken, was aber keineswegs abgehackt klingts.
Der folgende Song, Raise The Chalice, bietet erneut Death Metal zum Besten mit sehr schönen, tiefen, harten Growlen von Steve Rowe.
Lymphosarcoma beginnt mit den Geräuschen eines Krankenhauses. Steve Rowe richtete dieses Lied an seinen Bruder Angus Rowe welcher mit Krebs im Lymph- sowie im Blutsystem (Lymphosarcoma und Leukemia) befallen war. Seine Heilung war nichts anderes als ein Wunder, ebenso wie bei Steve Rowe einige Jahre nach der Veröffentlichung dieser CD.
Der Titeltrack Scrolls Of The Megilloth ist als sechster Song auf dieser CD zu finden. Beginnend mit einigen Glocken und einer Orgel die einen unheimlichen Spannungsaufbau erzeugen, welcher im Übergang zu den (Normal-)Instrumenten schlagartig weggeblasen wird. Das Lied hat kaum Instrumentalstellen, einen ziemlich schnellen astreinen Death Gesang und ist somit zurecht der Titelsong von diesem Album.
Als Song Sieben folgt dann Death Requiem. Dieser Song bietet ein 1:30 Minuten langes Intro gefolgt von grindigem Gesang. Einige Textstellen, die die Wirkung vom Vorgelesen bekommen haben sollen, sind leider nicht in den Lyriks verzeichnet.
Necromanicide ist ein weiterer Song der ein wunderbares Intro bietet. Erst hört man das leise Brausen des Windes, welches dann von dem Klirren einer Glasscheibe unterbrochen wird und daraufhin mit brachialem Geknüppel fortgesetzt wird. Besonders bemerkenswert an diesem Song, der von Jayson Sherlock ist, sind die Reime der Lyriks. Dieser Song ist durchgehend ziemlich hart und besonders der Refrain ist ziemlich einprägsam. Dieses Lied soll Leute vor dem Umgang mit okkulten Sachen warnen. Die verzerrten Stimmen sollen genau dieses darstellen, nämlich der Umgang und das Sprechen mit Geistern.
Der vorletzte Song, Inflamed, ist ein weiterer gelungener Song, der auch schon wie alle vorherigen Songs ziemlich guten Death Metal bietet.
Zum Schluß gibt es Ancient Prophesy das mit seinen 11:42 Minuten. Der Song ist eher langsamer und hat daher auch etwas Doom-artiges an sich. Es gibt eine deutliche Steigerung im Lied, welches sehr langsam beginnt, im Laufe schneller wird und am Ende hin wieder an Geschwindigkeit abnimmt und somit zum Ende des Liedes aber auch zum Ende des Albums hinführt.

Alles in allem ist dieses Album echt ein Meisterwerk des Death Metal's und jedem Menschen der im geringsten etwas mit Metal zu tun hat unbedingt zu empfehlen. Als Einstiegsplatte zu Mortification ist dieses Album sicherlich auch nicht verkehrt.